Veranstaltungen, Bilder

Nächste Generalversammlung

25. März 2020, 14.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Mattenbach.

Abschied

Wir haben am letzten Freitag (am 20.09.2019) an unserer Teamsitzung Sonja Zimmermann als unsere ehemalige Präsidentin mit einem kleinen Präsent und einem Blumenstrauss, so bunt und fröhlich wie unser Team, verabschiedet. Wir danken Ihr ganz herzlich für Ihre Arbeit und ihr Engagement in den letzten Jahren. Und natürlich wünschen wir ihr für ihre Zukunft alles Gute.



Nationaler Spitextag, Samstag, 7. September 2019 (Rückblick)

Ausgerechnet an einem Samstag im September, einem Tag, an welchem Hunderte von Events, Führungen und Informationsveranstaltungen stattfinden, die Hälfte der Rentnerinnen und Rentner in den Ferien weilen, alle in der Hoffnung, die letzten Sonnenstrahlen und die Wärme des Spätsommers nochmals zu geniessen. Wie angekündigt, waren auch wir präsent: mitten in der Stadt, im Gartenrestaurant der Akazie. Dank angenehmem, wenn auch nicht sonnigem Wetter, haben sich immer wieder Gäste an die Tische der Akazie gesetzt, um Kaffee und hausgemachte Kuchen zu geniessen.
Dabei wurden sie humorvoll von Urs Späti unterhalten. Es war amüsant und erfrischend, ihm zuzuhören und ihm zuzusehen. Seine Lieder, seine Texte, seine Jongliererei haben die Gäste, aber auch stillstehende Passanten, wundervoll unterhalten und zum Schmunzeln gebracht.
Natürlich haben wir von der evangelischen Spitex fleissig unser Werbematerial verteilt und sind auch mit einigen Vorübergehenden ins Gespräch gekommen.
Vielen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben. Der grösste Dank gilt aber Urs Späti mit seinem grossen Talent, der für uns den Spitextag zum Erlebnis werden liess.

Urs Späti hat übrigens einen kleinen Gedichtband heraus gegeben, aus dem wir einen kleinen Leckerbissen herausgegriffen haben.

Fromage fondue

Ein Käse, reif und sehr rezent,
denkt lange nach bis er erkennt:
"Was nützt mein Streben nach Gewinn,
im Dienen liegt der Lebenssinn!"

Es schaut der Käse ganz verklärt,
sein Glück jedoch nicht lange währt.
Es ist von ihm nicht viel geblieben,
die Raffel hat ihn aufgerieben.

So hat das Dienen seine Tücken,
dem Käse bricht sein Herz zu Stücken.
Zum Glück fällt er auf Pasta weich,
vor Freude schmilzt er nun zugleich.

Wenn jemand nur vom Dienen spricht,
so glaub’ ihm diesen Käse nicht.
In Wahrheit sind’s, es sei verzieh’n,
doch bloss Verschmelzungsphantasien.




  



   




150 Jahre Evangelische Spitex (Laden Sie sich hier die ausführliche Geschichte als PDF-Datei herunter)

Im Jahre 1867 gegründet, feierte die "Evangelische Spitex Winterthur" 2017 ihr 150-jähriges Bestehen.

In den Jahren 1866/67 wütete eine Choleraseuche in der Region Zürich. So dokumentiert es der Jahresbericht der Evangelischen Gesellschaft. Es zeigten sich soziale, sittliche und religiöse Übelstände und Todesangst (!) zu Stadt und Land. Die gesellschaftlichen und gesundheitlichen Probleme im Zeitalter der Industrialisierung führten zu manchen Initiativen. So geschah es auch, dass am 23. Januar 1867 "eine Anzahl Damen unter der Leitung von Pfr. Gustav Heusler zusammenkamen, um den Freiwilligen Krankenpflegeverein zu gründen", die heutige "Evangelische Spitex Winterthur". Frauen meist aus wohlhabenden Familien besuchten bedürftige Kranke zu Hause. Unterstützt wurden sie von einer Diakonissin aus Riehen. In den damaligen Statuten lesen wir: "Jedes Mitglied sorgt nach Kräften für die von der Diakonisse besuchten Kranken ihres Bezirks [= Stadtquartiers], besucht sie auch nach Bedürfnis und ist namentlich darauf bedacht, dass es denselben nicht an der erforderlichen Krankenspeise gebreche."

Der Grundgedanke der Evangelischen Spitex ist bis heute geblieben. Ihr Dienst im Pflegen und Begleiten von Kranken zu Hause hat seinen Ursprung im diakonischen Auftrag und Wirken der Kirche.

Markus Vogt, Pfarrer